Wir Bürger in Deutschland, halten unser Abart der Demokratie, für die höchste Form der politischen Aufklärung. Das, ja auch jeder Weltbürger, in den „Genuss“ seiner Demokratie kommt, schicken wir nun länger Soldaten in Kriegsgebiete, als die Feldzüge des 1000 jährigen Reiches dauerten. Das solches Regieren dann auch noch, als friedvollste Alternative aller Regierungsarten bezeichnet wird, find ich höhnisch.
1918 endete, für uns Teutonen, das Zeitalter der Regenten, in einem Nationalen Trauma. Endlich hatte sich das Bürgertum durchgerungen, das nach 1000 jähriger göttlicher Führung, es langsam Zeit wird, lieber die Zügel selber in die Hand nehmen sollte.
Also begann 1918 die Weimarer Republik. Stolz, mit einer farbenfrohen Parteien Landschaft, VIPs mit lustigen Hüten und einem Ziel: „Die Auswirkungen des Zusammenbruchs der Weltwirtschaft für Deutschland zu minimieren“.
Falls du jemals, Zeitungsartikel aus dem Berlin der 20er lesen solltest, wirst du feststellen das dort eine soziale Offenheit geherrscht haben musste, die wir heute erst wieder anfangen, zu tolerieren. Doch dank der guten Zusammenarbeit aller bürgerlichen Parteien, endete die Weimarer Republik, im Jahre 1931, friedvoll.
1945 bekamen wir, mit Hilfe der Amerikaner, eine neue Chance auf unsern Demokratischen Frieden. Natürlich hatten die Parteien dazugelernt und forderten somit, konsequent die Zerschlagung aller grossen Industrien. Selbst die CDU war überzeugt, dass der Teutone keine Freiheit verstehe und wollte den Christlichen geleiteten Kommunismus.
Die 1949 begründete neue, amerikanisch erzwungene, Bundes Demokratie ist ein wahrer Gewinn, für die zivilisierte Welt. Statt das jeder Bürger nun Einfluss hat, übernehmen dies, die 200 000 aktiven Parteimitglieder durch, ihre politische Willensbildung.
Diese alten Männer, entscheiden für uns, in geschlossen Räumen, welche Personen, wir als Volk wählen dürfen. Somit bestimmen wir nicht mehr wohin die Fahrt geht, sondern eher wer denn nun unser Kapitän sei.
Heute haben wir nach 50 Jahren Demokratie immer noch eine Wahlbereitschaft von 70 Prozent. Es glauben allerdings wieder mehr als die hälfte der Bundesbürger, daran das Sozialismus eine erneute Renaissance verdient und verdrängen dabei die 100 Millionen Toten die die Idee bisher gekostet hat.
Doch warum halten wir Bürger, seit 90 Jahren an einer politischen Idee fest, die bei all ihren Historischen Prüfungen versagt hat?
Demokratie ist die Herrschaft des Volkes über sich selbst. Dabei dürfen meist alle Mitglieder einer Gesellschaft über Fragen der Gesellschaft abstimmen. Die Verlierer dieser Abstimmung, die also jene Entscheidung als Falsch empfinden, müssen sich torzdessen drann halten. Dieser Softskill nennen wir neudeutsch Teamfähigkeit. Doch wenn der Verlierer der Entscheidung, eine moralisch Falschheit als „Gerecht“ ansehen muss wird sein Standpunkt extremer.
Jegliche Debatte in einer Demokratie, wird somit zur Grundsatzdebatte, da die Verlierer ein Teil seiner Identität einbüssen wird. Überhaupt wird alles Sinnlos wenn man vollgenden Umstand sich vor Augen führt: Falls die Mehrheit in der Gesellschaft ein Produkt oder Leistung verlangt, wird dieses Bedürfnis befriediget. Oder musste erst per Gesetzt beschlossen werden, das wir MC Donalds ins jeder Stadt haben?!
Die Grundidee der Demokratie ist, das jedes Mitglied Entscheidungsberechtig ist. Über welche Themen entschieden wird meist eingeschränkter. Aber das daraus folgende Konstrukt, Demokratie, baut auf Falschen Annahmen auf!
Bei der Direkt Wahl entscheiden alle Mitglieder gleichberechtigt, in einer gemeinsamen Abstimmung. Das Problem daran ist, dass somit Mitglieder, die nicht mit den Konsequenzen tangiert werden über die Abstimmen, die tangiert werden. So entsteht das Risiko, dass die aktivsten Teilgruppen einer Gesellschaft eher auf ihren Vorteil bedacht sind, als auf das „Allgemeinwohl“. Dieser Umstand ist auch von unserm Bundesverfassungsgericht erkannt worden, weswegen Bürgerentscheide in Deutschland, noch verboten sind.
Doch die Direktwahl hat ihre Grenzen. Sobald die Gesellschaft zu sehr sich geographisch verteilt und eine gewisse Mitgliedergrösse überschreitet, ist der logistische Aufwand für eine Wahl, meist nicht mehr wirtschaftlich zu vertreten. Deswegen wählt jeder Teilgruppe einen Vertreter ,aus ihrer Mitte und sendet diesen in ein gemeinsames Gremium. Dieses Entscheidet dann über die Gesamtheit der Gesellschaft.
Dieses System haben wir in Deutschland. Nur das die Repräsentanten meist von Sekten gestellt werden, die sich über Programme von einander abgrenzen. Die Idee hinter den Repräsentanten ist es, das er gleiche Interessen hat wie wir, die ihn auswählen. Da er aus unserer Mitte stammt kennt er Örtlichkeiten,Wünsche und Bedürfnisse.
Aber ein Repräsentant hat ganz andere Bedürfnisse als wir. Sein Wunsch ist es nicht ein produktives Leben zu führen, dass der Gesellschaft ein positives Wachstum gibt. Sein Wunsch ist es, dass ihm übergebene Amt weiter Aufzublähen. Denn je grösser sein Amt, so Größe seine Wichtigkeit für die Gesellschaft und so grösser sein Gehaltscheck.
Warum also haben wir, den Wunsch das jemand für uns Entscheidungen trifft. Die meisten führen zunächst an, dass sie nicht genügend Zeit hätten sich mit den Themen auseinander zu setzen. Wenn wir bedenken, dass der Staat uns um die 50 Prozent an Steuern abnimmt, müssten wir ohne Staat nur bis Mitwoch arbeiten, um unser Lebensqualität zu halten. Wir hätten somit den Donnerstag und Freitag, jeder Woche, frei uns zu treffen und zu debatieren, welche Entscheidungen getroffen werden sollten.
Nachdem also das Zeitargument abgeschmettert ist, wird die Komplexität der Fragen aufgeführt. „Selbstverständlich kann ein Bürger sich nicht in jedem Experten Thema auskennen“. Aber auch diesen Punkt zerläuft, wie Pappmaschee im Regen. Jeder von uns ist Experte für Fragen die uns nicht selber betreffen. „Dein Kollege sollte sich endlich von diese Schabracke trennen und dein Vater hat das falsche Auto gekauft.“ Erst wenn wir die Konsequenzen des Handelns tragen, werden wir bescheiden und suchen Experten auf, die nicht die Konsequenzen tragen. Dennoch verbleiben komplexe Fragen über Themen, die wir nicht in unsern Alltag haben.
Damit kommen wir zum zweiten Fakt, dem der die Demokratie zu einen Verbrechen macht. „Kratie“ heisst „über andere Herrschen“. Dh wir als Gruppe herrschen über andere in dieser Gruppe. Damit müssen wir uns mit Fragen beschäftigen die nicht in unsern Alltag vorkommen. Das macht erst die ganz Geschichte so komplex. Würden wir nicht über andere Menschen entscheiden, deren Umstände wir erst erlernen müssen und nur bedingt nachvollziehen können, würden alle Entscheidungen die wir in unser Gesellschaft treffen müssen Alltagsfragen sein. Diese Fragen, sollten von uns beantwortet werden, weil sie direkt unsere Lebensqualität beinträchtigen.
So führt die Demokratie immer dazu, das durch die Fremdherrschaft, die eigene Verantwortung zurückgeschraubt wird. Der Wohlfahrtsstaat wird alle schon alleProbleme des Lebens regulieren, so das man von der Wiege bis zur Grippe umsorgt wird.
Denn Fremdherrschaft verführt, seine Meinung und Moral andern Menschen aufzudrücken. Mein verfällt der Verführung, zu meinen das seine Art des Lebens, die einzig moralisch Variante ist.
Somit werden immer mehr Freiheiten, die noch die Leute in Berlin in den 20ern hatten, von uns abgetreten, weil Mitglieder unserer Gesellschaft es für unmoralisch halten.
Sehen wir es ein, unsere Grosseltern haben noch Brote für Pfennige gekauft. Konnten noch auf ihr Bankgeheimnis vertrauen und hatten ihr Haus abgezahlt, bevor unser Eltern in den Unis protestierten. All diese Freiheiten haben wir abgetreten, weil wir anderen Menschen erlaubten, für uns zu entscheiden. Dieser Wohlfahrtsstaat wird von den unfähigen Menschen betreut, die sich nicht mehr Trauen uns offen zu sagen das das gesamte System nicht mehr zu finanzieren ist.
Es ist Zeit das wir den nächsten Schritt machen, 90 Jahre Demokratie reichen um Festzustellen das diese Idee unsere Gemeinschaft zu verwalten versagt hat!
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