Über mich

Der eine Untertan war ein Mann namens Herr Ärmel. Herr Ärmel ging meistens mit einem steifen Hut auf dem Kopf und einem zusammengeklappten Regenschirm unter dem Arm spazieren. Er wohnte in dem ganz gewöhnlichen Haus und hatte keinen bestimmten Beruf. Er ging nur spazieren und war eben da. Er war hauptsächlich Untertan und wurde regiert. Manchmal klappte er den Schirm auch auf, meistens wenn es regnete. Mehr ist von Herrn Ärmel nicht zu erzählen. (aus Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer) Schreib mir deine Ideen und Verbesserungen oder Schick links zu Informationen die ich vergessen hab an: untertanaermel@googlemail.com

Sonntag, 30. Januar 2011

Es gibt keine Sicherheitsprobleme

 

 

Mit dem aktuellen  Skandal um unser Essen sieht man immer wieder wie unsere Handlungspfade in Sackgassen führen.  Was ist passiert? Jemand hat auf kriminelle Weiße Geld sparen wollen. Er hat vorgeschriebene Regeln misachtet.  Dies ist aufgefallen. Das Regelwerk das die Industrie aufgebaut hat hat funktioniert. Doch dann hat jemand willentlich die nötigen Schritte zurückgehalten. Warum? Gier? Angst? 

 

Wer weiß! Das System, um uns zu schützen hat funktoniert bis es von Menschen sabotiert wurde. Wie reagiert die Regierung  darauf? Genau mit mehr System! Damit mehr klar wird das was falsches getan wird. 

 

Das war unsere Reaktion der letzen 50 Jahre. Doch wozu führt das? 

 

Ich denke wir nehmen den einzelnen aus der Verantwortung. Da nun ein anonymes System exestiert die einen Handlungsspielraum geben. Dieser ist natürlich auf ein extrem ausgelegt.  Solange man in diesen System bleibt, sind seine Handlungen moralisch vertretbar. Doch damit wird die Entscheidung des einzelnen abgenommen.  Wir müssen für uns selber entscheiden was wir etisch vertreten. Solche Systeme helfen nur das wir uns vor unsere eigenen Wahrnehmung schützen können.

 

"Ich wusste das der bemerkte Schaden Katastrophale auswirkungen haben wird. Aber das System hat nur verlangt das ich X tue."

 

Warum gibt es nicht ein Rente für Leute die gepetzt haben? Dann würde jede nur nach Fehlern im System suchen und sie melden. Wenn diese Vertuscht würden wüsste die Person: Ja ich werde meinen Job verlieren aber ich werde für  meine Handlung geehrt.

 

Wenn du dir in Ruhe die großen und kleinen Katastrophen der letzen Jahre ansieht wirst du mekren das immer nur die Handlung auf das Problem die Ursache war. Fast nie war es ein Technisches Versagen. Oder etwas unvorhergenommenes ist passiert.

 

Wenn heute ein Gerät verkauft wird muß nach vorschrift seine Risikos analysiert haben. Das kostet Millionen von Euro, damit man sicher sein kann EGAL was passiert: es gibt immer eine Option.  Deswegen gibt es für mich auch kein technisches Versagen. Sondern nur schlamperrei.

 

Dieses "wir müssen sicher sein" hilft natürlich den Staat. Er erfindet immer verrücktere Gesetze und einschränkungen. Damit macht er uns immer unmündiger. Weil wir ja nur noch die Gestzte einhalten müßen. Ob wir das ethisch moralisch oder technisch (finanzelle fang ich mal nicht an) vertreten wollen ist egal!

 

Wenn in einer Demokratie deren Vertreter ins Gesicht geschossen werden, denke ich ist es zeit sich einzugestehen das ein Regelwerk niemals die persönliche Entscheidung ersetzen kann. 

 

Wir müssen aufhören den einzelnen zu entmündigen. Dies führt in die Diktatur wo der einzelne komplett entmündigt wurde. Das führt in die moralischen relativismus. Wir mussten die Minderheit  opfern , für das Vaterland!

 

Das führt in die Barabrei und letzendlich zum gesellschaftlichen Stillstand. Nur in einer Gesellschaft die auf die absolute Freiheit jedes einzelnen setz kann sowas wir moralische Verantwortung geben. Denn dann kann man sein eigenes Gewissen nicht hinter Regelwerken retten. 

 

Posted via email from Der Untertan

Freitag, 14. Januar 2011

Ich bin für den Zensus!

 

1. Ich zahle Steuern. Ich wähle. Ich bin Parteimitglied. Ich halte mich an alle Regeln und Gesetze. Ich bin ein guter kleiner Demokrat.

 

2. Ich bin überzeugter Anarchist und strebe danach aus der Demokratie auszubrechen.

 

Warum sollte solch eine Aussage befremdlich  wirken?

 

Ich versichere dir, die Antwort ist lange und gut überlegt. Danke an NL an Fröhlich und zuletzt meinen Freund Herrn Mustermann. Nun gut, legen wir die Grundlagen der dritten Phase:

 

Wir sind alle Demokraten (Schock schwere Not!). Wir leben in der bürgerlich demokratischen Gesellschaft Deutschlands. Aber ich bin nicht für die Demokratie und dem Staat der sich BRD abkürzen lässt. Als Bürger Deutschlands wahre ich nur die Ordnung. Mehr wird von jeden Demokraten auch nicht erwartet wenn er die anarchistische Enklave besuchen kommt (in 2020).

 

Wer sich die Theorie der  Demokratie genau betrachtet (und nicht nur als Totschlagargument benutzt) stellt fest: Die Anarchie ist der Ideal Zustand. Zwinge niemanden, einfacher kann der Grundsatz nicht sein. Doch in jenen Ideal hört die Demokratie auf und übergeht in die Anarchie.

 

Anarchie ist Frieden auf Erden. Nur in einer anarchistischen Gesellschaft kann der Mensch frei, friedlich, voll entfalten. Ich muss das in meiner Lebenszeit erleben. Das ist meine Lebensaufgabe! Die unterschiedlichsten Theorien wie eine Gesellschaft anarchistisch leben kann werden nun seit 200 Jahren gesammelt. Wir sind nun so weit die Idee in die Praxis umzusetzen.

 

Seit genau diesem langem Zeitraum wird die Demokratie gelebt. Der demokratische Idealzustand aber nie erreicht.  Millionen von Menschen haben sich auf den Altar der Demokratie geopfert. Es ist quasi schon die Voraussetzung wenn man Demokrat ist, dass nur die eigenen Ideen umgesetzt werden müssten um endlich alles mit Sinn zu füllen!

 

Doch wir Anarchisten sehen mit schrecken diesem Spuk zu. Wir sehen die Opfer. Die Demokratie sei friedvoll? Ihr habt Foltergefängnisse und jedes Land der Welt bombardiert. Die Demokratie hat die Atombombe entwickelt um den Frieden zu sichern! Jeder steht nun unter Generalverdacht und es gibt Terroristen die im Kaufhaus morden wollen. Wie weit muss es noch von der Tugend der Freiheit abkommen?

 

Ich wurde Anarchist weil die demokratische Idee keine Lösung ist. Sondern im Gegenteil, dass eigentliche Problem darstellt! Wenn du überzeugter Anarchist bist, kannst du auch der Demokratie helfen. Ihr leidenschaftsvoll dienen! Weil es keinen Unterschied macht. Dein wirken wird nichts bringen, sonst wärst du Demokrat geblieben. Das demokratische System ist überholt. Also was hindert dich daran dem demokratischen System zu helfen? Es bietet daneben noch weiter Vorteile:

 

Zunächst könnte niemand uns aussortieren. Die Demokraten mit Staaten lieben es zu diskriminieren!  Wir hüpfen durch alle die Reifen, die der Staat uns aufzwingt. Damit sind wir frei jeder feindlichen Anschuldigung. Im schlimmsten Falle sind wir doch nur Demokraten die ihr Land verbessern wollen. Viele identifizieren sich mit dem Land Deutschland. Wir mögen nur die Regierung/Staat nicht. Wir sind halt nicht der Meinung das eine Person oder ein Parteiprogramm das Richtige für unsere Gesellschaft sind.

 

Einiges was der Staat tut würde sogar, in meiner Enklave, sinnvoll sein. Wie kann der Anarchist behaupten, der Staat macht nur Scheiße wenn der Staat aktiv sabotiert wird? Das ist so als ob über behinderten Menschen gelacht wird! Wir sollten dem Staat die Daten geben (Zensus) die gebraucht werden um mit den Mitteln (Steuern) die richtigen Entscheidungen (Wahl) zu treffen. Ich möchte schon das hier sinnvolle Entscheidungen getroffen werden. Wir sind eine bürgerliche Gesellschaft die durchaus friedvoll sein  ach was zur Hölle red ich da!

 

Als ob mich die Demokraten interessieren. Mich interessieren die Menschen. Meine Freunde. Ich will nicht das Sie unnötig leiden.  Ich werde die demokratischen Mittel nutzen, bzw Unterstützen die für eine Freiheit kämpfen. Warum sollte ich es meinen Freunden und mir unötig schwerer machen?

 

Als nächstes dürfen die anarschitischen Ideale niemals beschmutzt werden. (Schließlich bin ich kein Demokrat der sonst den Alltag nicht bestreiten kann) Unser Wertesystem beruht darauf niemanden zu zwingen. Dh man kann uns zwingen. Wir sind gar Stolz drauf das wir kein moralisches Problem damit haben, das Personen sich zwingen lassen. Auch wenn man sich natürlich fragt warum ein aufgeklärter Mensch das tun sollte.

 

Wir erdulden die Demokratie wegen dessen Gewaltmonopol. Das ist zwar die qualitativ schlechteste und teuerteste Form der Gewalt, doch besitzt die Demokratie diese zur Gänze. Wir können uns, noch, nicht dagegen Verteidigen.  Wir können uns nur Verstecken. Ein Leben im Schatten der Gesellschaft leben. Damit schränken wir uns ein. Nicht viele Arbeitgeber sind bereit in Bar zu zahlen. Viele von uns haben Kinder und wollen das Risiko der Sanktionen nicht eingehen. 

 

Ein aktiver gewaltvoller Wiederstand ist also wegen meiner Überzeugung nicht möglich. Ein passiver Wiederstand wird vom demokratischen System erwartet. Es ist ein Unterdrückungs-Aparat, der in jahrhunderten darauf ausgelegt wurde Menschen wie mich zu terrorisieren. Warum sollte ich in einen Kampf treten, den ich gewiss als zweiter beenden werde? 

 

Das einzige Gegenargument ist, dass damit die Demokratie legitimiert wird. Das unsere eigenen Ressourcen schmälern stimmt nur wenn der aktive Kampf nicht so sehr strapaziert. Braucht es überhaupt eine legitimation wenn es schon so dominant ist? Oder befriedigt es nicht doch nur den Trotz, des vermummten Steinewerfers der in einem Anarschisten schläft?

 

Natürlich wird das alles nicht reichen. Natürlich werden die Demokratischen Organe uns ans Kreuz nageln. Doch das passierte auch einem Herrn namens Jesus. 2000 Jahre später ist seine Propaganda immer noch dominant. 

 

 

Wenn das nicht gute Aussichten!

 

Posted via email from Der Untertan