Über mich

Der eine Untertan war ein Mann namens Herr Ärmel. Herr Ärmel ging meistens mit einem steifen Hut auf dem Kopf und einem zusammengeklappten Regenschirm unter dem Arm spazieren. Er wohnte in dem ganz gewöhnlichen Haus und hatte keinen bestimmten Beruf. Er ging nur spazieren und war eben da. Er war hauptsächlich Untertan und wurde regiert. Manchmal klappte er den Schirm auch auf, meistens wenn es regnete. Mehr ist von Herrn Ärmel nicht zu erzählen. (aus Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer) Schreib mir deine Ideen und Verbesserungen oder Schick links zu Informationen die ich vergessen hab an: untertanaermel@googlemail.com

Donnerstag, 10. Februar 2011

Um diesen Beitrag zu verstehen sollte man das hier angesehen haben:

In den Video dreht es sich darum, dass ein sehr intelegenter Demokrat uns erklärt das freie Marktwirtschaft eine sehr gute Sache ist. Ausser wenn es zum Wohle der Allgemeinheit kommt. Du musst verstehen, der Freiemarkt kann nur die Einzelperson am besten Versorgen, aber die Menscheit ansich, nein das geht überhaupt nicht! Das kann meine unsichtbare Hand nicht. Deswegen braucht es den Staat der den Freien Markt zwingt auch die armen Benachteiligten mitspielen zu lassen.

Wenn man jetzt, ohne AnCaps Wissen, das Video ansieht ist es schon äussert überzeugend! So ja, die böse Firma macht eine  1400 Prozent Preissteigerung! Das ist nicht gut. Die kümmern sich einen Dreck um uns! Nieder mit ihnen und haltet sie ja im Zaune, damit sie unsere Kinder nicht fressen.

Der Punkt ist aber, das diese Firma sich das nur leisten kann weil es einen Staat gibt. Denn der Staat setzt die IP Rechte durch, die diese Firma gradezu verführen eine 1400 Prozent Preissteigerung umzusetzen. Denn keine andere Firma kann nun kommen und sagen: Was? So viele Kunden die nun nicht mehr die lebensnotwendigen Mittel bezahlen können!? Nun gut das können wir doch billiger anbieten KATSHING.

Das Problem ist, das wir in einem staatlichen System leben und deswegen nicht mehr wissen was moralisch Gut und Schlecht ist. Ist es gut das eine Firma tausende von Menschen Medikamente vorenthalten kann, weil es einfach für die oberen Zehntausend den Preis angesetzt hat? NEIN. 

Wissentschaftlich hat sich gezeigt das IP nur schlecht ist, ausser für die, die es durchsetzen. Die Künstler würden deutlich mehr verdienen würden diese nicht gezwungen ihre Rechte an Firmen abzutreten. Die Wirtschaft würde entfesselt und der Fortschritt nicht mehr aufgehalten. 

Mir ist klar das das alles leere Phrasen sind. Deswegen hier mein einziges Beispiel: In DT hat der Autor 70 Jahre lang Rechte auf sein Werk. Bzw diejenigen die es gekauft haben, aka die Verlage. Das gilt auch nach den Tot des Autoren. 

Nun kam das Internet und viele Werke können nicht portiert werden. Da diese eine neuverhandlung der Rechte mit den Autoren bedeuten würde. Es gibt aber Tausende von Werken die in den letzen 70 Jahren geschrieben wurden, deren Autoren nicht mehr auffindbar sind. Die Verlage von damals womöglich schon längst Pleite. Diese Werke werden uns nun vorenthalten. 

Man muß verstehen, dass es sich meist um Fachliteratur handelt. Diese Werke wurden in kleinst Auflagen gedruckt und sind für die jeweilige Fachwelt eine Wissensgrundlage und Standartwerk. Wir erleiden grade einen kollektiven Hirnschlag und müssen vieles Bekannte wieder neu entdecken. 

Kommen wir zu leidlichen Moral der IP Disskusion. Mir ist bewusst das Menschen ihre Gedankenarbeit gerne verkaufen. Das können sich auch. Doch nur das erste mal. Sobald man anfängt den Kunden an der Nutzung der erworbenen Ware einzuschränken entsteht ein Wir gegen Die Ansicht. Der Kunde wird zum Feind, zum Dieb der jede Gelegenheit nutzt um meine Rechte zu beschneiden. 

Diese Ansicht, das aleine der Gedanke und das daraus resultierende Werk einen gehören ist Flasch. Es ist moralisch genauso unbegründbar wie das institunelle Morden. Doch wir sind in einer Gesellschaft aufgewachsen die uns in Normen pressten die widernatürlich sind. 

Der Künstler hat keine moralische Grundlage seine veröffentliche Werke in der Nutzung zu beschränken. Warum sollte er auch? Er wurde entlohnt, als er das Werk veröffentlichte. Er bekommt Anerkennung. Er macht sich einen Namen. In seiner Szene wird es bald lauten: Sehr sein Foto war im ganzen Land sichtbar! 

Natürlich hab ich nichts dagegen das man den Künstler respektiert. Das wenn man seine Werke nutzen will ihn Fragt. Das nennt man Höflichkeit. Oder Respekt. Aber ein Zwang sollte daraus nicht werden.

Posted via email from Der Untertan

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